Fürstentum Zwingern

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Landeshymne:

Zwingern, oh Zwingern königlich Land

Bist Quelle und Erz, bist Kopf und Hand

Bist Banner im Felde und Eisengewand

Zwingern, oh Zwingern, königlich Land

 

Zwingern, oh Zwingern, hohes Geschlechte

Geboren im Kampf um königlich rechte

Geboren im blutigen Stammesgefechte

Zwingern, oh Zwingern, hohes Geschlechte

 

Zwingern, oh Zwingern so stolz wie einst

Ergab sich zum Wohle Aller dem Feind

Siehe der Turm, unverrückbar er scheint

Bis Krone und Land sind wieder vereint

 

Zwingern, oh Zwingern sollst ewiglich sein

In fruchtbaren Feldern, dem mächtigen Main

Im eisernen Willen und Hallen aus Stein

Zwingern, oh Zwingern, bist stets Heimat mein

 

Geschichte

Die Geschichte des Geschlechtes derer von Zwingern recht weit bis vor die Gründung des Königreichs Galladoorn zurück und diese Familie blickt auf die glorreiche Tradition einer eigenen Königswürde. Unter der Führung des weisen Königs Hellbron II schloss sich das Königreich Zwingern, nach einer langen Geschichte kriegerischen Zwistes, dem Königreich Eichenhain an. König Siegmund von Eichenhain führte das aus der Verbrüderung entstandene Königreich Galladoorn siegreich in den Krieg gegen die Schwarze Flamme.
Seither stellt das Haus Zwingern die zweite Familie im Reich und war über 400 Jahre lang das einzige Fürstengeschlecht in Galladoorn. Auch durch den Aufstieg neuer Fürstentümer, wie Rabenmund und Eulengrund vor rund einhundert Jahren sowie Leuterns in jüngerer Vergangenheit, änderte sich nichts an der herausgehobenen Stellung Zwingerns im Reich.

Durch die Dunkle Nacht im Jahre 39 Erion kam es zu einem Wendepunkt in der Geschichte des Fürstentums.
Auf Grund von unvorhersehbaren Angriffen eines damals noch unbekannten Feindes, einer folgenden schweren Seuche und dem rätselhaften Verschwinden des Fürsten Naron II und der gesamten Fürstenfamilie wurde Zwingern in seinen Grundfesten erschüttert. Durch die Verbannung des letzten, bekannten männlichen Zwingernsprosses, Atrion Neritias von Zwingern, sahen viele das Ende dieser stolzen Familie nahen.

Nachdem Atrions Verbannung zur Rettung der Blutlinie aufgehoben wurde, heiratete er Elisa von Wildenstein, eine rabenmundsche Adelige, die ihm zwei Kinder gebar. Auf Geheiß Ihrer Majestät, Viviane von Eichenhain, wurde der älteste Spross dieser Verbindung, seine Hochgeboren Freiherr Galadan von Zwingern, zum Erben des Fürstentums eingesetzt. Galadan und seine Schwester Helena Marcia werden auf der Starkburg großgezogen und unterstehen der Vormundschaft der Krone.

Im Sommer des Jahres 6 Viviane entdeckte ein Trupp galladoornischer Recken in den Weiten der widergewonnenen Baronie Erbnacht die älteste Tochter der Fürstenfamilie, Katharina Isabella von Zwingern. Diese wurde in der Dunklen Nacht im Jahr 39 Erion durch den Feind in eine steinerne Statue verwandelt, als sie auf dem Weg von Tron nach Zwingern befand. Durch große Anstrengungen der Magiergilde des Reiches konnte die Tochter des Hauses Zwingerns aus ihrem steinernen Gefängnis befreit werden.

Im Jahre 8 Vivane bestieg Katharina Isabella von Zwingern den Fürstenthron und folgte damit ihrem Vater nach. Zum Leidwesen aller wurde die Fürstin alsbald von einer unheilbaren Schwermut befallen und so wurde im Jahre 12 Viviane die Freifrau Laeona von Grünwied als Vögtin eingesetzt. Katharina residiert weiterhin im Zwinger, der Stammburg des Fürstengeschlechtes.

Geographie

Das Fürstentum Zwingern liegt an der süd-östlichen Grenze Galladoorns und wacht über die Handelsstraße Richtung Steinsberg und Burgund.
Die ganze Region ist größtenteils bewaldet, wobei sich im Norden einige höhere Berge erheben, die nach Süden hin in einer malerischen Hügellandschaft auslaufen.
Im Nordwesten befinden sich Silber- und Erzminen, gerade um die Stadt Silberfels herum, während sich im Süden und Osten zum Fluss hin die Kornfelder und Schafweiden mehren.

Bevölkerung

Der Großteil der Bevölkerung besteht aus Menschen. In Silberfels und Umgebung leben und arbeiten einige Zwerge. Durch die Grenze zum Mittenwald sind die alten Völker, besonders die Elben, bekannt, wenn auch kein häufiger Anblick. Man ehrt den alten Pakt, bleibt aber weitestgehend für sich.

In Zwingern gibt es drei Stände, in denen die Bevölkerung lebt. An oberster Stelle steht der Adel, der im Namen der Fürstenfamilie über die Ländereien herrscht.
In den Städten leben die meisten Bürger und auf dem Land die Unfreien, meist Bauern und Tagelöhner.
Die Bevölkerung ist bodenständig und stolz auf die Historie des Landes. Man erzählt sich immer noch gerne alte Geschichten aus der glorreichen Zeit des Königreiches Zwingern und manch ein Eid wird auf den Turm geschworen, wo doch die Krone angemessener wäre.

Nach den schlimmen Verlusten durch die Erbnachtkriege wurden besonders im Norden und Osten kharkovianische Bauern- und Handwerkerfamilien angesiedelt, so dass es dem Wanderer passieren mag, dass er eine Schenke betritt und mit Wässerchen und Beete-Suppe begrüßt wird. Mittlerweile ist man gut eingebürgert und es gibt wenig Konflikte, auch denn die Zugezogenen gerne für sich bleiben.

Städte

Drei große Städte bilden die Handelspunkte und Zentren des zwingernschen Lebens. Des Weiteren finden sich vielerorts kleinere Weiler und Dörfer in denen sich das ärmere Volk zusammengefunden hat.

Zwingernstadt
Diese liegt im Südosten des Fürstentums zu Füßen des Familienstammsitzes derer von Zwingern, dem Zwinger, direkt an den Handelsstraßen nach Starkburg, Silberfels, Grünwied und Allerland gelegen.
Lange Jahre war der Zwinger verlassen und durch den Stadtverweser versiegelt worden, da das Verschwinden der Fürstenfamilie und des Hofstaates nicht geklärt war. Erst im Jahr 8 Viviane konnte die Burg durch Laeona von Grünwied befreit und die Feste wieder als Stammsitz bezogen werden. Seither floriert die Stadt mit ihren ca. 3000 Einwohnern.

Silberfels
Durch seine Minen hat Silberfels von jeher Händler angelockt. In der Zeit des Krieges nahm die Vögtin hier ihre Residenz, was zu einem enormen Zustrom an Bürgern führte. Nachdem die Zwingernburg wieder als Stammsitz der Fürsten bezogen wurde, ebbt dieser Zustrom merklich ab. Zurzeit leben ca. 1500 Seelen hier vor allem Bergarbeiter und Handwerker.

Grünwied – Stadt
Diese Stadt wurde direkt durch die Vorstöße der Schwarzen Flamme von erbnachter Gebiet heraus erobert. Lange Zeit war diese wichtige Stadt in den Händen des Feindes und konnte erst durch den Herrn Eyke von den Marschen und seiner damaligen Knappin, Leona von Grünwied, die heutige Freiherrin von Grünwied, zurückerobert werden. Seit der Ernennung der Freiherrin zur Vögtin von Zwingern erfreut sich Grünwied eines steten Zustroms an Einwohnern, hier leben auffallend viele freie aus fernen Ländern, was wohl der breiten Handelsbrücke in den Osten geschuldet ist, sowie kharkovianische Händler. Die Einwohnerzahl ist seit dem Krieg auf ca. 2000 gestiegen.

Handel

Zwingern ist seit je her ein wohlhabender Landstrich, was vor allem den fruchtbaren Ebenen sowie den großen Silbervorkommen geschuldet ist.

Neben dem Fürstentum Leutern kontrolliert Zwingern einen Großteil der Ein- und Ausfuhr in den Süden und förderte diesen ebenso, wie den Handel mit anderen Provinzen. Die Handelsbeziehungen sind, genauso wie die Handelsrouten, gut ausgebaut und tragen einen Großteil zum Reichtum der Provinz bei.

Erz und Fertigwaren aus den Silberfelser Minen werden landesweit gehandelt, das Freiherrentum Distelfels importiert in großem Umfang Wolle aus Dornengrund um sie zu färben und zu Tuchen zu verarbeiten.

Die Grünwieder Riesen sind in ganz Galladoorn als hervorragende, wenn auch eigenwillige Schlachtrösser geschätzt. Ihre Zucht ist das persönliche Steckenpferd der Vögtin.

Kriegswesen

Die Turmgarde

Geschichte
Die zwingernsche Turmgarde hat ihre Wurzeln noch vor dem Dunklen Zeitalter, ca. 550 v. Erion. Zuerst gab es nur eine kleine Gruppe von etwa 50 Soldaten, deren Besonderheit in der Ausbildungsqualität und ihrer Treue zum damaligen Königshaus lag. Die Aufgabe des damaligen Königsbanners (heute Fürstenbanner) war der Schutz der Fürstenfamilie und des Herrschersitzes.

Im Laufe der folgenden Jahrhunderte des Friedens wuchs die Turmgarde zu einer Mannstärke von ungefähr 500 heran. Mit der Größe wuchs auch das Aufgabengebiet. Das Fürstenbanner behielt zwar seine ursprüngliche Bedeutung als Herrscherwache bei, die neuen Banner dienten und dienen jedoch hauptsächlich dem Schutz des Handels und der Grenzen. Die Turmgarde besetzt heute die Grenztürme des Fürstentums und patrouilliert die Handelsstraßen.

Die Besonderheit dieser Garde liegt immer noch in ihrem strengen Auswahl- und Trainingsverfahren, was ihr zu ihrem besonders guten Ruf verholfen hat. Die Turmgardisten genießen eine recht großherzige Besoldung und erfreuen sich eines ausgezeichneten Rufes. All dies sind Gründe dafür, dass die Soldaten und Offiziere der Turmgarde heute wie ehedem ihren Wappenrock voller Stolz und Selbstbewusstsein tragen.

Struktur der Turmgarde
Das gesamte Turmgarderegiment besteht aus 10 Gardebannern, von der jedes ein eigenes Heereswappen führt. Die Struktur eines Banners ist wie folgt einem fürstlichen Erlass aus dem Jahr 1 Siegmund festgelegt.

Ein Banner besteht also im Regelfall aus 45 Soldaten. Der Weibel führt ein Geviert an und das ganze Banner untersteht dem Obristen. Der Kommandierende aller zehn Gardebanner ist der Gardeoberst, welchem direkt ein zusätzliches Regimentsgeviert unterstellt ist.

Seit der Führung durch den Freiherren von Nordend, enthält jedes Banner nach Möglichkeit ein Geviert Kampfmagier, in galladoorner Truppenverbänden ein ansonsten seltener Anblick.

Der damalige Fürst von Zwingern wählte bewusst eine kleine Grundeinheit, die Turmwehr, um den Ansprüchen an die Turmgarde gerecht zu werden. Die Stärke von fünf Soldaten scheint im Vergleich zum herkömmlichen Heerhaufen nicht groß, sie entspricht jedoch den Bedürfnissen als Grenzturmbesatzung.

Weitere Infos siehe Turmgarde

Die Miliz

Abseits der Turmgarde verfügt Zwingern zudem seit der dunklen Nacht über eine starke und gut ausgerüstete Miliz. Nach der letzten Schlacht in Erbnacht erging der fürstliche Erlass, dass ein jeder, der im Felde außerhalb der Turmgarde Waffe oder Schild des Feindes an sich genommen hatte, diese in Friedenszeiten behalten möge und zu pflegen habe, sowie verpflichtet sei, sich fähig an der Waffe zu zeigen. Entsprechend wird geschätzt dass Zwingern im Verteidigungsfall ein ziviles Heer von ca. 1000 Mann zu stellen vermag.

Besondere Orte

Gemarkung Mümlingswacht

Kloster Eberwald
Der kleine und beschauliche Ort Eberwald ist in der Gemarkung Mümlingswacht gelegen. Das Kloster dort ist dem Heiligen Simon – Schutzpatron der Heilung und Genesung – geweiht, einem Legaten, der sein Leben selbstlos im Kampf gegen eine heimtückische Seuche gab. Die wenigen Dorfbewohner, die damals die Krankheit überlebten, gründeten eine Kapelle und verschrieben sich als Laienbetschwestern und –Brüder ganz ihrem Glauben an den Großen Drachen, sowie den Lehren der Heilung. Manch ein fähiger Heiler entstammt diesem Kloster.Im Jahre 4 Viviane wurde das Kloster aufgrund seiner Nähe zur Front mit Erbnacht von der Gemeinschaft des Drachen zu einem permanenten Lazarett ausgebaut. Im Zuge des Rabenmundkonfliktes wurde 24 Viviane ein Waisenhaus zur Aufnahme von bis zu 80 Kindern, sowie eine Suppenküche für Versehrte angegliedert. Außerdem leben dort 2 Legaten und 4 Novizen der Gemeinschaft, sowie etwa zwei Dutzend Laienbetschwestern und Brüder.

Freiherrentum Nordend

Schrein des Heiligen Wolfram
Dieser Schrein wurde im Jahr 4 Viviane errichtet und soll an den Ort erinnern, an dem der Seraph Wolfram – Schutzpatron der Schwachen – vor Jahrhunderten eine dunkle Akademie der Schwarzen Flamme erstürmte und die Besatzer in einem denkwürdigen Streit von der Feste vertrieb. Durchsetzt vom Atem des Drachen starb Wolfram auf den Stufen der Burg nach vollbrachter Aufgabe.
In diesem Jahr kehrte er zurück, da sich der besiegt geglaubte Feind erneut erhob, und stellte sich ihm erneut entgegen. Er erfüllte einen jungen Novizen der Gemeinschaft mit seinem Geist und konnte mit dessen Hilfe einen widerwärtigen Daimones zurückschlagen.
Die Burg, zu deren Füßen der Schrein in einer Höhle gebaut wurde, heißt seit dem dunklen Zeitalter Wolframswacht, und ist auf den Ruinen eines ehemaligen Lehr- und Forschungszentrums der Schwarzen Flamme errichtet worden. An der Stelle, an der nun der neue Schrein der Gemeinschaft steht, befand sich bis 4 Viviane ein dunkler Schrein der schwarzen Flamme, der allerdings nach dem dunklen Zeitalter von einem Schrein der Gemeinschaft umbaut worden war, und dann 4 Viviane endgültig zerstört wurde.

Schule für angewandte Kriegsmagie zu Hirscheck
Ein kleines Jagdgut im Norden von Nordend gelegen wurde im Jahr 5 Viviane vom Freiherren von Nordend mit leichter Wehr versehen und mit Hilfe des Beilsteiner Schwertmagiers Ludger Lindenblüte, welcher der Einrichtung vorsteht, für den Schulbetrieb ausgebaut. In diesen Hallen werden Kriegsmagier für den Dienst in der Turmgarde ausgebildet.

Charaktere in und aus Zwingern

  • Laeona von Grünwied
    Ritter, Vögtin zu Zwingern, Freifrau von Grünwied
  • Gabriel Aldebrand von Fahlen
    Knappe
  • Theodor Hirscheck
    Knappe
  • Mania Linea von Distelfels
    Edle von Distelfels, Heilerin
  • Mathilda Leandra von Ebertsberg
    Edle von Ebertsberg, Heilerin in Ausbildung
  • Kara Brandweiler
    Magia Ordinaria, Adepta Majora Eis
  • Ulath Hermann von Treuenturm
    Ritter, Markverweser zu Starkburg und zu Farnheim
    Wohnhaft in der Kronmark
  • Ermuth Zweischneid
    Adeptus Minor
    Ohne festen Wohnsitz
  • Laurenz aus Eberwald
    Laienbruder, Heiler
  • Katharina Isabella von Zwingern
    Fürstin von Zwingern
    Nicht mehr bespielt
  • Atrion Neritias von Zwingern
    Ehem. Freiherr
    NSC
  • Mina Louise von Distelfels
    Freifrau von Distelfels
    Nicht mehr bespielt
  • Konstantin Wilhelm von Nordend Freiherr von Nordend
    Adeptus Maior Combativus
    verstorben