Baron und Baronin von Leutern wohlbehalten aus Novyjara zurückgekehrt
Seine Hochwohlgeboren Baron Galan von Leutern und seine liebliche Frau, ihre Hochwohlgeboren Baronin Leonora von Leutern, sind wohlbehalten und auf sicheren Pfaden aus Novyjara heimgekehrt. Der Baron daselbst glänzte vor den adligen Herrschaften mit seiner Engelsstimme im novyjarischen Tempelchor und beeindruckte darueberhinaus mit überragenden Beiträgen im philosophischen Disput. Seine Frau zeigte sich hocherfreut über das Wissen und den Einfallsreichtum ihres Gatten.
Ritter befreit - Burg in Händen der Orks
Die Burg des edlen Leomar von Falkenberg in der Baronie Tron befindet sich in diesen Tagen immer noch in den Händen von Orks. Dennoch konnte der Baron Than den vormals verschleppten Ritter aus den Klauen des Bösen befreien. Gerüchte über einen geplanten Sturm auf die besetzte Burg wurden uns zugetragen. Bislang konnten wir jedoch keine Bestätigung dieser Nachrichten erlangen.
Bericht über die Geschehnisse in Gleystoke im dritten Monat des Jahres 2 nach Viviane
von Alonso von Quellsprung, Magister Magicae
Ganze 4 Tage weilte ich in jenen Gefilden des Reiches Gleystoke, auf der Feste Ehrenberg, doch was ich in dieser Zeit sah, hätte wohl so manch weniger gefestigten Charakter aus seinen Bahnen geworfen.
Denn gar grauslich waren die Erlebnisse dort, und so umfangreich, dass ich sie der geneigten Leserschaft wohl nur bruchstückhaft wiederzugeben vermag, um deren Verstand nicht zu überfordern.
Also gerufen waren wir einer belagerten Feste beizustehen, doch fanden wir sie frei von Belagerung, wenn nicht frei von Monstrositäten und einem magischen, gar dämonischen Portale, welches es zu zerstören galt.
Kurz um, es gab Rätsel hierzu zu entwirren, Gegner zu besiegen, die so zahlreich waren, dass sie kaum zu zählen waren, mit Kobolden musste verhandelt werden, durch die Zeit mussten wir reisen, und gegen Dämonen kämpfen und Unholde. Kaum sah man eines Lichts Oase, drängte uns gar zur Rettung eines Engels in die Niederhällen zu gehen und schließlich dem dämonischen Herrscher des Portals ad Personam gegenüber zu treten. Geister gab es zu besänftigen, Artefakte zu bergen und zu erschaffen, und die Ankunft eines Erzdämonen zu verhindern, kurz um, ich kam wohl an die Grenzen meiner Kräfte, und der geneigte Leser, den dies nicht überfordert, mag meine Person gern in Natura und ad verbis bestürmen.
Doch bis dato genug von solch finstren Dingen. [ke]
Die Königliche Landsknechtschule
trauert um
Landsknecht Tim Stein
Er fiel in treuer Erfüllung seiner Pflicht und ermöglichte
es somit seinen Kameraden sowie seiner wohlgeboren Ritter Leomar von
Falkenberg aus den Niederhöllen zu entkommen! Aufgrund seiner
Tat wird er hiermit in den Rang eines Weibels erhoben!
Das Goldene Banner wird sein Andenken
in Ehren halten!
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Ungeklärte Vorkommnisse um Magier-Geschwister
Im Namen der Kgl. Akademie der Arkanen Künste zu Galladoorn äußert sich magicus ordinarius Z. von Rosenhain besorgt über den Zustand der Hofmagier zu Tron, den Geschwistern Roçass, denen nahe der Burg Ritter Leomars schwer zugesetzt wurde. "Man werde diese Vorfälle genauestens untersuchen", so der Magier.
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Erste Ausgabe des Königlich-galladoornischen Anzeigers
Voller Stolz und Dank an Ihre Königliche Majestät Viviane von Eichenhain präsentieren wir die erste Ausgabe des Königlich-galladoornischen Anzeigers. Unsere großzügige Königin ermächtigte uns, dies Blatt Euch allen darzubringen und Ihre weisen und gerechten Ratschlüsse darin zu verkünden. Wir werden stets bemüht sein, diesem Vertrauen gerecht zu werden.
gez. Simalda, Edle von Scriba
Verräter nach Galladoorn zurückgekehrt.
Atrion N. von Zwingern befindet sich nun wieder in Galladoorn. Nachdem unzählige Gerüchte von Überfällen auf Sir Hubert und seinen Gefangenen während der Reise nicht zutrafen, erreichte die Gruppe unversehrt Tron. Dort befindet sich der Verräter nunmehr in der Gefangenschaft des Barons von Tron und harrt der gerechten Urteilsfindung Ihrer königlichen Majestät Viviane von Eichenhain.
Erneute Verwüstungen in mehreren Handelshäusern des Reiches
Gewaltsame Übergriffe gegen Händler nehmen in allen Städten des Reiches zu. Immer wieder kommt es zu Überfaellen und Verwüstungen in Kontoren und Läden. Mancher behauptet, dass wohl die Diebesgilde daran beteiligt ist.
Aus den Provinzen
Zwingern:
Langsam kehrt wieder Ruhe und Ordnung in der Provinz ein. Die Bevölkerung
erwartet mit Spannung das Urteil über den Verräter Atrion.
Rabenmund:
Rabenmundsche Grenztruppen wehren Übergriffe unbekannter Wesen aus
Erbnacht ab. Fürst Kolon äußert sich besorgt, aber zuversichtlich
über die Sicherung der Grenze nach Erbnacht.
Leutern:
Der Baronie geht es prächtig, das Land blüht und gedeiht. Dessenthalben
gedenkt der Baron den Ritter Eyke zur Hilfestellung nach Schwingenstein
zu entsenden, um den Bauern mit Geld für Saatgut Unterstützung
zukommen zu lassen.
Tron:
Die Wirtschaft der Provinz befindet sich im Aufschwung. Der Handel floriert
und wird durch neu geknüpfte Beziehungen zum Ausland wieder belebt.
Waldbrunn:
Die Kurfürstin von Ronin weilt zu einem kurzen Besuche in der Baronie.
Dornengrund:
Auch in diesem hoffnungsvollen Jahre gibt die undurchdringliche Dornenhecke
das Land nicht frei. Noch immer konnte keine lebende Seele die Hecke durchschreiten
- Expeditionen blieben erfolglos.
Schwingenstein:
In Schwingenstein ist der Frühling eingekehrt, den die Baronin nutzt,
um ihre Beziehungen nach Beilstein zu intensivieren. Erfreulicher Weise
verhalten sich die Anhänger der Alten Ordnung zur Zeit ruhig und
geben keinen Anlass zur Besorgnis.
Erbnacht:
Die Baronie kann immer noch nicht betreten werden. Seit den finsteren
Tagen ist unklar, wer oder was sich dort eingenistet hat. Doch werden
von aufmerksamen Beobachtern immer häufiger dunkle Gestalten in der
Nähe der Grenze gesichtet.
Grausame Seuche in der Baronie Waldbrunn
Höret und sehet, welch grausames Schicksal die Stadt Freienfels traf. Eine gar schreckliche Seuche rafft Mensch und Tier dahin. Seit vielen Tagen hat keine lebende Seele die Stadt unversehrt verlassen. Baron Jergan von Waldbrunn rief die Gemeinschaft des Drachen herzu, da kein Heiler die Menschen zu retten weiss. Wem sonst, als den weisen Männern und Frauen, die sich unserem allmächtigen Drachen geweiht haben, sollen wir trauen? Wer sonst könnte noch Hilfe bringen?
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